Unsere Spitzenkandidatin Kirsten Tackmann war im Rahmen ihrer Tour durch die Wahlkreise gestern in der Lausitz unterwegs. Schwerpunkt war der ländliche Raum – ein Thema, mit dem sich die Agrarexpertin Tackmann hervorragend auskennt. Bei Nagula Re in Jänschwalde, einem Hersteller von schützenswertem Saatgut, hat sich Kirsten gemeinsam mit Genoss*innen aus der Region die spannende Arbeit für den Erhalt von Pflanzenarten und die Herstellung von schützenswertem Saatgut angeschaut. Ein ganz wichtiger Beitrag zur Artenvielfalt: „Die Landwirtschaft ist auf intakte Ökosysteme und fruchtbare Böden angewiesen. Deshalb sagte man früher: Ein reicher Bauer hat arme Söhne. – Aber auch faire Einkommen, gute Bildung und funktionierende Dorfgemeinschaften sind wichtig. Und auch hier ist der Spruch richtig: Stadt und Land, Hand in Hand.“

Gemeinsam mit der Direktkandidatin Birgit Kaufhold und der Landtagsabgeordneten Anke Schwarzenberg ging es anschließend zum Gut Neu Sacro. Das Gespräch drehte sich hauptsächlich um die Zukunft der Agrarpolitik und die Vereinbarkeit von ökologischen Zielen mit einer gesunden, regionalen aber auch ökonomisch rationalen Landwirtschaft. Die Stärkung der regionalen Produktion und die Vereinfachung der Fördermittelbürokratie sind für DIE LINKE auch nach der Bundestagswahl wichtige Ziele. Aber auch der Laden mit regionalen Produkten und das Restaurant im Gut Neu Sacro sind in jedem Fall einen Besuch wert.